Dr. Dr. Ulrike Gehrke - Ärztin und Zahnärztin für MKG-Chirurgie Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
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Dr. med. Dr. med. dent. Ulrike Gehrke
Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Bultstr. 6
30159 Hannover
Deutschland

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Fachärztin für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
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Knochenaufbau – Stabiles Fundament für Ihr Implantat
Lösungen bei wenig Knochensubstanz

Geht ein Zahn verloren oder fehlen mehrere Zähne, wird der Kieferknochen an dieser Stelle nicht länger durch den Druck, der beim Kauen entsteht, stimuliert. Wie auch Muskeln baut er sich aufgrund der Nichtbelastung ab und verliert an Breite, Höhe und Dichte. Oftmals ist dann die Knochensubstanz für ein Implantat nicht mehr ausreichend und der Kieferknochen muss neu aufgebaut werden. Dabei kann es zum einen erforderlich sein, die Höhe des Knochenangebotes zu steigern, um ein Implantat ausreichender Länge zu ermöglichen. Zum anderen kann auch eine Verbreiterung des Knochens notwendig sein, um ein Implantat ausreichenden Durchmessers einbringen zu können und somit maximale Belastbarkeit zu erreichen.

Der Knochenaufbau, die sogenannte Augmentation, kann auf verschiedene Weise realisiert werden: Manchmal wird ein kleines Knochenstück aus dem Kieferwinkel entnommen und an die geplante Stelle transplantiert. In der Regel wird aber eine Kombination aus eigenem Knochen und einem biokompatiblen, synthetischen Knochenaufbaumaterial eingesetzt.

Präzise computergestützte Planung und minimalinvasive Durchführung

Mithilfe der hochmodernen digitalen Volumentomographie (DVT) können wir vor jedem Eingriff detaillierte Daten über die Breite und Knochendichte Ihres Kiefers, die Lage der benachbarten Zahnwurzeln sowie angrenzender Nerven erhalten. Die Daten ermöglichen es uns, Ihre Implantation und einen gegebenenfalls nötigen Knochenaufbau maßgeschneidert vorauszuplanen und präzise durchzuführen.

dreidimensionalen digitalen Volumentomographie

Sinuslift – der Knochenaufbau im Oberkiefer

Der Sinuslift ist eine der sichersten Methoden zum vertikalen Knochenaufbau im Seitenzahnbereich des Oberkiefers. Dabei wird die innere Auskleidung der Kieferhöhle – die Kieferhöhlenschleimhaut, auch „Schneidersche Membran“ genannt - ein wenig von der Wand gelöst und angehoben. In den entstehenden Hohlraum zwischen Membran und Kieferknochen wird ein Gemisch aus Knochen und Knochenmaterial eingefügt und der zu niedrige Knochen so erhöht.

Die Kieferhöhle (Sinus maxillaris) ist ein luftgefüllter Hohlraum des Gesichtsschädels. Den sogenannten Sinusboden bildet eine dünne knöcherne Platte, die die Kieferhöhle von der Mundhöhle trennt und die untere knöcherne Begrenzung von der Kieferhöhle zum Oberkiefer darstellt. In diesem Knochen befinden sich die Seitenzähne.

Man unterscheidet den externen Sinuslift vom minimal-invasiven internen Sinuslift. Welches Verfahren zur Anwendung kommt, hängt von der Restknochenhöhe Ihres Kieferkamms ab. Ab einer Knochenhöhe von mindestens fünf Millimeter können wir Ihre Implantate unmittelbar nach dem Sinuslift noch während derselben Operation einbringen. Beträgt die Höhe Ihres Kieferknochens weniger als fünf Millimeter, führen wir im ersten Behandlungsschritt den Sinuslift durch und setzen nach etwa sechs bis neun Monaten in einem zweiten Eingriff die Implantate.

  • Interner Sinuslift: Der interne Sinuslift eignet sich nur dann, wenn Sie noch über genügend Restknochenhöhe im Implantatbereich verfügen. Bei dieser Methode wird das Knochenersatzmaterial über eine Bohrung am Kieferkamm in die Kieferhöhle unter die Kieferhöhlenschleimhaut gedrückt. Ebenso kann damit der Knochen im seitlichen Oberkieferbereich verdickt werden. Diese Technik ist sehr schonend für die Schleimhaut, da minimal-invasiv, das heißt ohne großen Schnitt gearbeitet werden kann.
  • Externer Sinuslift: Bei diesem Verfahren erfolgt der operative Zugang über die Kieferhöhlenwand. Durch Einlage von Knochen aus der Umgebung - gemischt mit Knochenersatzmaterial - Richtung Kieferhöhle wird Ihr Oberkieferknochen verdickt. Die Schleimhaut der Kieferhöhle wird nach oben gedrückt und somit nicht verletzt. In den folgenden Wochen bzw. Monaten wird das Knochenersatzmaterial vom Körper durch neu einwachsenden Knochen ersetzt, sodass insgesamt eine knöcherne Verdickung des Kieferhöhlenbodens entsteht. Sie bildet für Ihre Implantate dann ein stabiles Fundament.

Haben Sie Fragen zum Sinuslift? Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!


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